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Bagpipe

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Unterricht

Prüfungszeugnisse: 6




Bagpipe


Die Great Highland Bagpipe, kurz auch GHB, Highland Pipes oder nur Pipes, gäl. piob mhor = große Pfeife, frz. cornemuse écossaise, breton. binioù braz, dt. Große Hochlandsackpfeife (als Bezeichnung unüblich) ist die Bezeichnung für die laute schottische Sackpfeife. Wegen ihrer enormen Lautstärke wird die Great Highland Bagpipe vornehmlich im Freien gespielt. Der Spieler wird als „Piper“ bezeichnet.

Die Great Highland Pipe besteht aus einem Windsack oder kurz Sack (bag), der über ein Anblasrohr (blow pipe), in welchem sich ein Rückschlagventil (traditionell aus Leder, heute meist Kunststoffkonstruktionen) befindet, mit Luft befüllt werden kann. In den Sack sind drei Bordunpfeifen (drones) und eine Spielpfeife (chanter) sowie das Anblasrohr eingebunden.
Traditionell bestehen alle Holzteile des Instruments aus Grenadill (engl. blackwood). In der heutigen Zeit werden auch Spielpfeifen aus hochwertigen Spezialkunststoffen angeboten, die weitgehend witterungsunempfindlich sind. Die verschiedenen Verzierungsteile sind traditionell aus Elfenbein (engl. real ivory) vom Walross oder seltener vom Elefant gefertigt. In der heutigen Zeit wird aus Tierschutzaspekten meist ein synthetischer Elfenbeinersatz (engl. imitation ivory, art ivory) verwendet. Bei höherwertigen Instrumenten sind einzelne Verzierungsteile auch aus Metall (Nickel, Silber, Silber vergoldet) gefertigt, die hochglanzpoliert oder mit Gravuren versehen sind.
Der Sack ist traditionell aus Leder gefertigt und muss innen regelmäßig mit einem Dichtmittel (engl. Seasoning) behandelt werden, um luftdicht zu bleiben und trotzdem die beim Spielen anfallende Feuchtigkeit über die Oberfläche verdunsten zu können. Mittlerweile gibt es Kunststoffsäcke aus Gore-Tex. Der Kunststoffsack benötigt kein Dichtmittel, sollte aber trotzdem aus hygienischen Gründen regelmäßig gereinigt werden. Über den Sack wird üblicherweise ein Stoffüberzug (engl. cover) gezogen, der entweder in einem bestimmten Tartan gestaltet ist oder schlicht einfarbig gehalten ist.
Die Spielpfeife ist mit einem Doppelrohrblatt ausgestattet. Das Doppelrohrblatt wird üblicherweise aus dem Schilfrohr Arundo Donax hergestellt, Kunststoffrohrblätter konnten sich hier bisher nicht durchsetzen. Die Bordunpfeifen sind mit Einfachrohrblättern ausgestattet. Traditionell verwendet man für die Einfachrohrblätter ebenfalls Arundo Donax, bei dem eine Zunge eingeschnitten wird (engl. cane reed). Diese Bauart ist sehr feuchtigkeitsempfindlich, daher werden heute oft Kunststoffkonstruktionen eingesetzt. Die Spielpfeife hat eine konische Bohrung mit starker linearer Steigung, woraus ein sehr lauter Klang mit vollem harmonischem Obertonspektrum resultiert. Die Bordunpfeifen sind zylindrisch gebohrt und grundtönig intoniert.



Unterricht

Der Unterricht findet grundsätzlich in der Musikschule Happy Musik statt.
Unterrichtsleiter: Jürgen Spamer
Unterrichtsdauer: 45min
Unterrichtsgebühr: 27,00€
Unterrichtsart: Einzelunterricht

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Prüfungszeugnis 1

Theoretische Prüfung:

Notentheorie 1 (Theorie für den Anfänge
r):

Das Liniensystem
Die Notenschlüssel
Die Noten auf den Linien und in den Zwischenräumen
Die Notenbezeichnungen
Ganze-Halbe-Viertelnoten
Die Takte
Die Taktarten
Die Notenwerte
Die Pausenwerte
Punktierte Noten
Die Hilfslinien
Das Wiederholungszeichen
Der Haltebogen
Der Bindebogen
Die Achtelnoten
Die achtel Pausen
Die punktierten Viertelnoten
Die Vorzeichen
Die Versetzungszeichen

Prüfung:
Max. erreichbare Punkte: 102
Prüfung bestanden mit: 90 Punkten.



Praktische Prüfung (Mit Videoaufzeichnung):

Instrument: Practice Chanter

Tonleiter mit Gracenotes
Tonleiter mit 3 Movements (Birl, Throw On D, Grip)
3 Stücke:
- Amazing Grace
- Scots Wa Hae
- Sky Boat Song

Jeder Spieler beginnt mit 100 Punkten.
1 Punkt Abzug bei Unsauberkeiten
2 Punkte Abzug bei Verwechseln einzelner Töne
10 Punkte Abzug bei Abbrechen des Stückes
Prüfung bestanden mit: 85 Punkten
.

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Prüfungszeugnis 2

Theoretische Prüfung:

Notentheorie 2 (Theorie für Mittelstufe):


Die Tonarten
Die Tonarten mit erniedrigendem Versetzungszeichen
Die Tonarten mit erhöhendem Versetzungszeichen
Die Sechzehntelnoten
Die sechzehntel Pausen
Punktierte Achtelnoten
Der Alla Breve Takt
Das Intervall
Die Tetrachorde
Die Dur-Tonleiter
Der Quintenzirkel
3, 6, 9, 12 / Achtel im langsamen Takt
3, 6, 9, 12 / Achtel im schnellen Takt
Die Synkopierung

Prüfung:
Max. erreichbare Punkte: 112
Prüfung bestanden mit: 100 Punkten




Praktische Prüfung (Mit Videoaufzeichnung):

Instrumente: Practice Chanter & GHB


PC: Dublings mit den dazugehörigen Tonleitern
PC: Movements mit den dazugehörigen Tonleiter
GHB: Stimmen der Pipe
GHB: Technische Fragen zu Wicklung & Pflege
GHB: Tonleiter mit Movements
GHB: 2 Stücke auf der Pipe:
- Green Hills
- Skye Boat Song


Jeder Spieler beginnt mit 100 Punkten.
1 Punkt Abzug bei Unsauberkeiten
2 Punkte Abzug bei Verwechseln einzelner Töne
10 Punkte Abzug bei Abbrechen des Stückes
Prüfung bestanden mit: 85 Punkten.

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Prüfungszeugnis 3

Notentheorie 3 (Theorie für Fortgeschrittene):

Chromatische Tonleitern
Enharmonische Töne
Musikalische Zeichen und Bezeichnungen
Moll-Tonleitern
Italienischen Notennamen
Transposition
Komplizierte Taktarten
Reine und große Intervalle
Kleine Intervalle
Übermäßige und verminderte Intervalle
Zweistimmige Melodie
Dur Akkorde – Dreiklänge
Dreiklang – Tonleiter
Der Dominant – Septim Akkord
Dirigieren


Prüfung:
Max. erreichbare Punkte: 212
Prüfung bestanden mit: 200 Punkten


Praktische Prüfung (Mit Videoaufzeichnung):

Instrumente: GHB

2 Sets (MSR) freie Wahl, wobei ein Set gelost wird.

Jeder Spieler beginnt mit 100 Punkten.
1 Punkt Abzug bei Unsauberkeiten
2 Punkte Abzug bei Verwechseln einzelner Töne
10 Punkte Abzug bei Abbrechen des Stückes
Prüfung bestanden mit: 85 Punkten.

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Prüfungszeugnis 4 (Elementare Harmonie- & Arrangierlehre):

Dreiklänge
Harmonisieren mit Akkorden
Durchgangs- und Wechselnoten
Zerlegte Dreiklänge
Der Subdominant-Dreiklang
Der Dominantseptim-Akkord
Melodie schreiben
Harmonisieren einer Melodie
I, IV, V7 in Moll
Erkennen von Dur-Akkorden
Erkennen von Moll-Akkorden


Prüfung:
Max. erreichbare Punkte: 201
Prüfung bestanden mit: 189 Punkten



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Prüfungszeugnis 5 (Mittelstufe Harmonie- & Arrangierlehre):

Akkordlagen
Umkehrungen
Choral-Satz
Umkehrung des Dominantseptim-Akkordes
Umkehrungen in Moll
Stimmenführung
Chorsatz
Nebendreiklänge
Transponierende Instrumente
Saxophon-Quartett
Durchgangs- und Wechselnoten
Bläser-Quartett
Klarinetten-Quartett
Klaviersatz

Prüfung:
Max. erreichbare Punkte: 270
Prüfung bestanden mit: 255 Punkten



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Prüfungszeugnis 6 (Fortgeschrittene Harmonie- & Arrangierlehre):

Chorsatz
Transponierende Instrumente
Formenlehre
Kadenzen
Harmoniefremde Töne
Einfache Modulation
Militärmarsch
Dominantnon-Akkord
Streichinstrumente
Quintenzirkel

Prüfung:
Max. erreichbare Punkte: 100
Prüfung bestanden mit: 95 Punkten

 
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